Durchblick. Technologiesprünge für mehr Durchblick.

Orientierung im Dschungel von Trend und Innovation ist genau so wichtig wie klare optische Sicht.

Dem Redner Mathias Haas ist beides wichtig – das eine von Berufs wegen, das andere auch ganz persönlich.

Passend dazu möchte DER TRENDBEOBACHTER über eine weltweite Neuheit berichten: Die gedruckte optische Linse.

3D-Druck im neuen Leben

Additive Manufacturing – oder auch 3D-Druck – ist weltweit stark auf dem Vormarsch, aber längst keine Neuheit mehr. Der Sektor ist bereits vom Prototypenbau auf dem Weg zur Serienfertigung. Hat der Fertigungsprozess vielfach aber noch Grenzen, ist eine davon durch die niederländische Firma Luxexcel eingerissen worden:

Das Unternehmen produziert optische Linsen in einem neuartigen 3D-Druckverfahren. Sie selbst nennen es die „die Digitalisierung der Optik“.

3D-Druck ist überhaupt nicht neu.
Große Veränderungen kommen selten über Nacht!

In diesem Prozess werden durch das Auftragen und sofortige Aushärten von Materialtröpfchen Linsen geschaffen, die ohne weiteres Schleifen oder Polieren eine so hochwertige Oberfläche besitzen, dass sie für vielfältigste Anwendungen geeignet sind.

Der Phantasie sind bei der Nutzung dieser Technologie nur wenige Grenzen gesetzt.

Einerseits seien hier klassische Anwendungen wie die Entwicklung von Lampen und Leuchten genannt sowie die Kombination mit LED-Technik.

Durch das rapid prototyping – das hier durch den Entfall von Rohlingherstellung, aufwändigem Schliff, Werkzeugwechsel etc. ein Vielfaches schneller geht als bei herkömmlichen Verfahren – verkürzen Hersteller von Leuchtmitteln oder Lampen ihre time-to-market um Größenordnungen. Bereits nach wenigen Tagen lässt sich erkennen, ob die Entwicklung am Computer in der Praxis ein Erfolg wird – bei deutlich geringeren Kosten wie für bisherige Prototypen.

Oft werden Neuheiten als B2C-Lösungen verkauft und im B2B-Segment erfolgreich.

Luxexcel’s Drucktechnologie erlaubt bereits heute die Herstellung mehrerer Linsen in einem Arbeitsgang – je nach Größe des einzelnen Exemplars bis zu mehreren tausend Stück. Die logische Fortführung sind Kleinserien von Leuchten oder Geräten. Nicht nur, um dem immer stärker werdenden Trend der Individualisierung Rechnung zu tragen. Auch kleine Auflagen von optischen Geräten, die wenig häufig Anwendung finden, lassen sich plötzlich schneller modifizieren und günstiger herstellen.

Denn im Grundsatz ist nichts weiter notwendig als die Datei mit den technischen Daten der Linse sowie die Druckmaschine. Momentan noch relativ groß und mit 2,5 Tonnen auch kein Leichtgewicht, sind für die Zukunft auch kleinere und flexiblere Maschinen mit dieser Technologie denkbar, je nach Einsatzszenario.

Während Hersteller von Scheinwerfern vielleicht zukünftig Linsen mit dem Namensmuster des Fahrzeugbesitzers drucken lassen, könnten Anbieter von Solaranlagen je nach Einsatzort und Montagewinkel ihrer Panels die günstigen und schnell beschaffbaren Kunststoff-Linsenelemente individuell berechnen und drucken lassen. Als unempfindliche Oberschicht erhöhen sie dann durch gezielte Lichtbündelung die Energieausbeute der Panels.

Bereits heute sind gefärbte Linsen – bei Bedarf auch unterschiedliche Farben pro Stück – sowie verschiedenartigste Linsentypen herstellbar. Damit lassen sich von angepasster Lichtführung bei Dekoration über den Einsatz in der Bautechnik bis hin zu individuellen Ersatzteilen für optische Systeme und Lampen unzählige Anwendungsgebiete bedienen.

Dabei ist die erreichte Qualität aus dem neuartigen 3D-Drucker hinsichtlich Transparenz und optischem Verhalten so gut, dass auch Einsätze in der medizinischen Optik vorstellbar sind:

Denken wir an die vielen Menschen in den Entwicklungsländern, die oft für den Besuch eines Arztes eine Tagesreise auf sich nehmen müssen. Wäre es nicht großartig, wenn der Arzt bei einer diagnostizierten Fehlsichtigkeit durch den Optiker im gleichen Hause Linsen berechnen ließe, die dann binnen weniger Stunden ausgedruckt als Kontaktlinsen oder Brillengläser mitgenommen werden können? Welch eine Erleichterung für den Patienten, welch eine Einsparung an Transportkosten bei gleichzeitig geringerem Risiko von Verlust oder Beschädigung!

Technologiesprünge und neues Verhalten ermöglichen neue Geschäftsmodelle!

Zurück in unserer komfortorientierten Welt: Denken Sie nur daran, wie lästig es ist, unterwegs eine Kontaktlinse oder die Brille zu verlieren. Der Urlaub oder der Geschäftstermin geraten dann schnell unter die Räder. Wäre es nicht toll, mit der auf dem Smartphone oder in einem anderen Format gespeicherten Datei die verloren gegangenen Gläser oder Linsen im nächstgelegenen Luxexcel-Linsencenter binnen weniger Stunden wieder zubekommen?

Und das Ganze ggf. auch in Linsenstärken, wie sie heute mit Glas nicht oder nur sehr aufwändig hergestellt werden können.

Nun sind Sie gefragt: Welche Anwendung können Sie sich noch vorstellen? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.

Der Trendkurator Mathias Haas, der selbst Brillenträger (und –fan*) ist, beobachtet diese Entwicklung natürlich besonders genau und freut sich über Ihr Feedback.

Haas-Rodenstock-Logo

 

 

Informationen über neue Technologien, über damit verbundene Möglichkeiten und Verhaltensweisen – dies und noch viel mehr bildet die Grundlage für die lebendigen Vorträge. Immer mit dabei sind Exponate – wie auch hier von Luxexcel – die den allermeisten Zuhörern noch fremd sein dürften.

Mathias Haas bedankt sich an dieser Stelle bei seinen Kontakten und exklusiven Exponategebern, hier im speziellen bei Sander Touw von Luxexcel.

Trendbeobachtung ist also keine Geheimwissenschaft, keine Zukunftsforschung. Sondern der perfekte Durchblick in Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderung, verbunden mit Empfehlungen, diese Veränderungen zu nutzen. Sein Wissen und seine Erkenntnisse stellt Mathias Haas auf der Bühne und als Berater gern zur Verfügung.

Wenn Sie mehr erfahren möchten: www.trendbeobachter.de und play-serious.org

 

 

*DER TRENDBEOBACHTER ist kein klassischer Trendforscher und auch kein üblicher Zukunftsforscher. Mathias Haas ist „dressed by Rodenstock“ und genau das ist vielleicht ein kleiner Beweis dafür.

Oder haben Sie jemals einen modischen Experten aus der Trend- und Zukunftsforschung gesehen?

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