Remote-Virtuell-Real: Zwischen Avataren und Realität

Second Life war diese 3D-Welt in denen Unternehmen wie die EnBW schon 2003 Grundstücke kauften und bespielten… heute sind wir an der Kante zu genau dieser Normalität!

DER TRENDBEOBACHTER Mathias Haas und sein Team beobachten seit langem die Entwicklung rund um virtuelle Models und Influencer, rund um Demo-Avatare und Plattformen für genau diese „Figuren“. Und tatsächlich werden die Kunstfiguren der virtuellen Welten täglich besser, sprich realer. Und wohl auch bezahlbarer.

Sie sind heute schon richtig gut!

Da ist zum Beispiel ein Super-Star der virtuellen Influencer Lil Miquela. Diese digital erzeugte Persönlichkeit mit eigenem Instagram-, YouTube-, Spotify-, Google Play Music- und Deezer-Account lebt seit 2016 und kommuniziert mit 1,9 Millionen Insta-Abonnenten visuell und musikalisch. Dieses 3D-Model ist derartig gut gemacht, dass sämtliche Fotografen Ihr Equipment auf eBay verkaufen sollten und sämtliche Marketing-Leiter die Arbeit mit anstrengenden Testimonials ganz schnell in Frage stellen dürfen. Laut Hypeauditor, einer Plattform für die Bewertung von Influencern, haben virtuelle Models sogar eine höhere Engagement-Rate als menschliche Influencer.

Was reflektiert wohl Zeitgeist, reale oder virtuelle Models?

Wenn diese Bilder und Beispiele wie der oben genannte Superstar und Alternativen wie die Persönlichkeiten „Bermuda“, „Liam Nikuro“ oder der wiederbelebte KFC-Gründer „Colonel Sanders“ nicht überzeugen sollten, dann möchte der Redner und Moderator Mathias Haas eine naheliegende Entwicklung ausführen:

Virtuelle Avatare werden – alleine durch die übliche Selbstoptimierung – eine weitere Spielwiese für Jedermann/frau. Unter dem „Social-based gameplay“ bewegen wir uns virtuell durch Räume und vielleicht auch durch Veranstaltungen. Dort machen wir dann Selfies mit virtuellen… Sie ahnen es, Celebrities. Zack, schon wieder eine „Geldmaschine“ zumindest für Kim Kardashian und Co.  Was liegt dabei näher als virtuelle Kleider von Gucci und Co.? Das „virtual dress-up“ ist genauso im Gespräch wie das „digital garment“, das digitale Garn, also…

Wem diese „Digitalisierung“ zu verrückt erscheint und die alten Geschichten von Second Life alte und schlimme Erinnerungen produzieren, dem mag die neue Entwicklung auf den Schul- und Weiterbildungsmarkt überzeugen. Ein massiver Wachstumsmarkt auf Basis eines „alten Hutes“.

MOOC. Die Onlinekurse, auch Massiv Open Online Courses genannt, sind genauso abgedroschen wie die virtuelle Welt von 2003 und doch braucht es eben mehrere Jahrzehnte um die Welt zu verändern.

Und manchmal kommt ein „Turbo“ dazu.

Denn nicht zuletzt durch das Coronavirus werden in Hongkong seit Monaten die Schulen durch die Eltern ersetzt. Beim „Home Schooling“ mit Hilfsmitteln wie Seesaw agieren Lehrer, Schüler und Eltern auf neuen Drehkreuzen. Ergänzend dazu gibt es „one global classroom for all“ namens vipkid im Angebot. Die Englischlehrer, die virtuell nach Hause kommen. Stunde für Stunde – Vokabel für Vokabel.

Aus der ganzen Welt ins Kinderzimmer.

WeChat Work, also die Business-Version, gehen genauso durch die Decke wie DingTalk von Alibaba. Letzteres ist eine Plattform für die Unternehmenskommunikation und Zusammenarbeit – speziell für Mobilgeräte. DingTalk ist perfekt und massiv im Einsatz weil Chinesen im „Homeoffice“ arbeiten müssen. Der Rest scheint Geschichte. Und diese Geschichte wird dann eben ergänzt durch Anbieter wie Slack, Zoom und/oder das bei uns etablierte Skype.

Ja, wenn (laut Neue Züricher Zeitung) über 500 Millionen Menschen von Reisebeschränkungen betroffen sind, dann wirkt ein solches Ereignis wie ein „Trend-Turbo mit Sondereffekten“. Logisch und nachvollziehbar ist zum Beispiel, dass Chinesen (Zuhause) aktuell mehr Zeit zum Kochen zur Verfügung steht und gleichzeitig Lieferdienste beschränkt agieren. Folglich werden nicht nur sehr viele Online-Spiele, Filme und Serien sondern auch Walkie-Talkies für die Kinder und massenhaft Küchengeräte gekauft.

Küchengeräte, wer hätte dies gedacht?

In dieser Gemengelage liegt viel, viel Potential für neue Gewohnheiten und neue Möglichkeiten, die länger wirken als der Virus. DER TRENDBEOBACHTER und die PLAY SERIOUS AKADEMIE prüfen, testen und berichten weiter über diese Entwicklung – zumal diese auch massiv das eigene Geschäftsmodell betrifft.

Mathias Haas, DER TRENDBEOBACHTER, und sein Team bieten Orientierung in diesem Wandel. Und ja, auch der Redner und Moderator Haas braucht dafür Zeit – Zeit zum Denken! Der internationale Schwabe aus Stuttgart beliefert Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen aller Art – national wie international.

Mehr zur Trendbeobachtung, die eben keine typische Trendforschung oder Zukunftsforschung ist, liegt unter www.trendbeobachter.de bereit. Für den Transfer in die eigene Organisation gibt es dann die PLAY SERIOUS AKADEMIE. Mit Methoden wie LEGO ® SERIOUIS PLAY ® und PLAYMOBIL pro. werden beispielsweise Workshops und Schulungen unterschiedlichster Art greifbar. Dazu mehr unter www.play-serious.org

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