WEF 2026: Mehr als Trump. Ja. Wirklich.
WEF 2026: Mehr als Trump. Ja. Wirklich.
Davos, Januar 2026: Während unten im Dorf jemand mit perfekt gewachsten Ski Richtung Jakobshorn fährt, landet oben am Heli-Landeplatz der nächste CEO. Willkommen beim World Economic Forum. Willkommen in der Realität von Führung im Jahr 2026.
Trump? Klar, laut, medial, polarisierend.
Aber Davos zeigt: Die Welt dreht sich weiter – auch wenn manche nur auf eine Figur starren.

Führen heißt 2026: Während andere Ski fahren, musst du beides können.
Das größte Learning aus Davos ist nicht ein einzelner Vortrag. Es ist eine Zumutung.
Führungskräfte müssen zwei völlig gegensätzliche Dinge gleichzeitig tun.
1. Das Tagesgeschäft stabil halten. Lieferketten Kunden. EBIT. Mitarbeitende. KPI-Excel. Das „Jetzt“ darf nicht kollabieren.
2. Gleichzeitig müssen wir radikal nach vorne denken: Neue Chancen. Neue Bedrohungen. Neue Spielregeln. Die Megatrends sind keine PowerPoint-Folie – sie fressen ganze Branchen.
Das ist unbequem. Denn während ein Präsident eine Rede hält und alle Kameras auf ihn gerichtet sind, gehen draußen ganz normale Menschen ihrem Leben nach.

Führung bedeutet, sich nicht hypnotisieren zu lassen.
Davos ist keine Konferenz. Davos ist Macht. Punkt.
Wenn du wissen willst, wie Macht aussieht, riecht und sich anfühlt – fahr nach Davos.
Nicht wegen der Panels.
Sondern wegen:
- der Menge an Statussymbolen pro Quadratmeter.
- der Art, wie Menschen miteinander sprechen – oder eben nicht.
- der Themen, die hinter verschlossenen Türen diskutiert werden.
Hier zeigt sich Macht nicht laut. Sie ist selbstverständlich. Ein Handschlag im Hotel Belvédère ersetzt zehn Pressemitteilungen. Ein Dinner ohne Fotos entscheidet über Milliarden. Davos ist kein Ort für Idealismus. Davos ist ein Ort für Realpolitik im Maßanzug.

Europa im Heimspiel – und trotzdem auf der Ersatzbank.
Eine Beobachtung, die schmerzt:
- USA: überall.
Redner, Aussteller, Investoren, Tech-Giganten, Think Tanks. - Middle East: extrem präsent.
Visionen, Kapital, klare Ambitionen, große Anspruchshaltung. - Europa: erstaunlich leise.
Und das, obwohl Davos bekanntlich in Europa liegt. Europa wirkt regulierend, erklärend und vorsichtig. Während andere bauen, skalieren und testen. Doch wer die Zukunft nur verwalten will, wird nicht eingeladen, sie zu gestalten.
Sicherheitsstufe: Ausnahmezustand als Normalzustand.
Der Sicherheitsaufwand in Davos ist 2026 endgültig eskaliert. Laut Recherchen der NZZ sind rund 5.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, es entstehen Kosten im zweistelligen Millionenbereich und es gibt Sperrzonen, Kontrollen, bewaffnete Patrouillen – selbst für Stammgäste. Das ist mehr als Schutz. Das ist ein Symbol. Die Welt fühlt sich unsicher an!
KI frisst alles. Zumindest den ganzen Rest.
Jenseits der Geopolitik gibt es ein dominierendes Thema: die künstliche Intelligenz. Nicht als Vision. Nicht als Experiment. Sondern als Produktivkraft, Machtfaktor und ethische Sollbruchstelle.
KI war Thema in Vorstandsgesprächen, Sicherheitsdiskussionen, Bildungsfragen sowie Militär- und Infrastrukturszenarien. Wer KI noch als „IT-Thema“ betrachtet, gehört bereits der Vergangenheit an.

Equality kämpft. Und zwar sichtbar.
Als DER TRENDBEOBACHTER hat Mathias Haas auch die „World Women Davos Agenda“ der „World Women Foundation“ besucht. Weltklasse-Besetzung. Globale Perspektiven. Harte Fakten. Und trotzdem war eines spürbar: Diversity und Equality (und auch dieser KlimaNotstand) haben es gerade schwer. Obwohl es messbar ist. Eindeutig messbar, selbst für hausgemachte “Kapitalisten”.
Nicht, weil sie unwichtig wären. Sondern weil Krisen Aufmerksamkeit fressen, Machtfragen wieder lauter werden und kurzfristige Stabilität langfristige Fairness verdrängt. Das macht diese Themen jedoch nicht kleiner. Es macht sie dringender, so die Meinung von Zukunftsbegleiter Mathias Haas. Doch er war wie viele Frauen nicht im Kongresszentrum. Dort waren nur 28 Prozent der Delegierten weiblich. Und – These – oftmals in „Support-Funktionen“.

Operativ oder strategisch? Die falsche Frage.
Am Ende von Davos steht eine klare Antwort fest: Organisationen brauchen sowohl operative Exzellenz als auch strategische Zukunftsarbeit – und das gleichzeitig. Nicht nacheinander. Nicht abwechselnd, sondern parallel! Parallel! Dauerhaft!
Und genau hier setzt die Zukunftsbegleitung an.
Zukunft passiert nicht. Sie wird gemacht.
Nicht von Politikern allein. Nicht von Tech-Konzernen allein. Sondern von Organisationen, die den Mut haben:
- hinzuschauen, wenn andere wegsehen.
- zu investieren, wenn andere absichern.
- zu transformieren, während andere optimieren.

Genau dabei begleiten wir Sie. Sogar Europäer.
Mathias Haas von der PLAY SERIOUS AKADEMIE ist DER TRENDBEOBACHTER. Wir sind ein Team, das die Zukunft nicht erklärt, sondern nutzbar macht.
Denn eines ist klar nach Davos 2026: Es gibt mehr als Trump. Aber nur für jene, die bereit sind, weiterzudenken.
Mehr zur Zukunftsbegleitung von Mathias Haas und seinem Team erfahren Sie im Gespräch. Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.trendbeobachter.deund http://www.play-serious.org.
Dort finden Sie auch Informationen darüber, warum Mathias Haas kein klassischer Trend- oder Zukunftsforscher ist. Warum er den Begriff „Zukunftsbegleiter” geprägt hat. Und warum sein 18-köpfiges Moderatoren-Team regelmäßig und erfolgreich Organisationen unterstützt.
Auch in Davos war er schon.








