Transfer-Angebote für Megatrends: Wandel für Event Manager

DER TRENDBEOBACHTER war auf der Bühne – für die Experten der Event-Branche, für die Macher von Veranstaltungslocations und für die Verbände innerhalb der Begegnungskommunikation. Kurz gesagt, auf der MEXCON am 11. Juni in Berlin.

Der Redner und Moderator Mathias Haas bietet immer „Transfer-Angebote“, also Antworten… wie Megatrends ganz pragmatisch um- und eingesetzt werden können. Hier ein Beispiel aus genau dieser Veranstaltung:

 

ALLTÄGLICH. NACHHALTIG!

Das neue Premium ist nachhaltig!
ENORME SENSIBILITÄT!
„Ego durch Öko“.

Staub, Verkehr und Menschenmassen. Teils keine Wiesen in Sicht. Stadtmenschen haben ein Naturdefizit: Sie flüchten – soweit sie die Möglichkeiten haben – ins Grüne, in die Berge oder suchen die teils in Großstädten angelegten „Naturoasen“ auf. In China gibt es sogar bereits eine „Smogversicherung“ und in Hongkong Fotorückwände – falls der Urlaub im Smog zu versinken droht.

Kein triviales Umfeld für „temporäre Bauten“ und das typische Eventgeschäft.

Zumal die Sensibilität täglich geschärft wird. Durch Beispiele wie die vielen Einsätze des „Thames Barriers“ – dem Staudamm an der Themse um London im Fall von außergewöhnlichen Fluten vor Überschwemmung zu schützen. So wurde dieser Damm in den 90er Jahren 35 Mal genutzt und war alleine im Januar 2014 bereits 17 Mal im Einsatz. Die „New York Times“ äußert sich wie folgt zu dieser Art der „Normalität“: „Tumult may be the new normal“.

Derartige Beispiele machen deutlich: Es braucht Marken & Anbieter, die wirklich Verantwortung übernehmen, klare Positionen beziehen und danach handeln.

Ein erstes hervorragendes Beispiel dafür ist das KEX Hostel in Reykjavik. Hier wird mittels klugem „Upcycling“ wirklich eine Geschichte erzählt, die so gut ist, dass Gäste nur wegen dem Haus nach Island reisen.

Man entschied sich für den Ausbau von wirklichen Ruhezonen ohne visuelle Umweltverschmutzung: „Haptik, Haptik, Haptik“ als eine Möglichkeit, darauf zu antworten.

Im Betrieb stehen „Vollgas-Emotionen“ hoch im Kurs: Themen wie Lichtverschmutzung, die Veröffentlichung einer ökologischen G&V (vgl. Puma) und einer Gemeinwohlbilanz (vgl. Sparda Bank in München) beschreiben weitere Möglichkeiten, „Nachhaltigkeit“ ernsthaft zu leben und ganzheitlich anzugehen.

So kann z.B. ein Caterer durch sein Produkt-Sortiment an werte-orientierten Marken agieren. Hier ist dann nicht nur die Herkunft der jeweiligen Produkte interessant, sondern eben auch die Verpackung. Weiter kann die automatisierte Nutzung, wie z.B. die Ausgabe von Getränkeröhrchen und Coffee to-go Bechern (speziell die Deckel) untersucht werden.

Und auch die Umwelt-Arena in Spreitenbach, Schweiz, schreitet mit gutem Beispiel voran. Durch Erleben und Erfahren werden die Zusammenhänge von umweltfreundlichen Produkten und unserem Verhalten verständlich gemacht.

Warum nicht Radständer innen aufstellen und Mitarbeitern eBikes anstelle von Firmenwagen anbieten. Letzteres wird mittlerweile sogar vom deutschen Finanzamt unterstützt. Der Gesetzgeber lässt uns staunen.

Aber auch in der Reisekostenregelung kann völlig „ver-rückt“ werden. Warum soll „Carsharing“ nicht für Kunden gefördert und für Mitarbeiter normal werden – beim nächsten „Sales Trip“. Anbieter wie car2go bieten mittlerweile über 25 Städte an – mit dem gleichen log-in.

Stellen Sie sich doch folgende Fragen:

  • Wie kann ein Beitrag dazu aussehen?
  • Wie kann die eigene Organisation selbst Vorbild sein und somit „Gutes tun“?
  • Sind Sie eine werteorientierte Marke?

 
GELD WILL GEHALT.

Mitarbeiter:
„Die Arbeitstiere sterben aus, wir müssen die Haltungsbedingungen ändern!“

Unsere Kinder sind die erste Generation, die unglücklich darüber ist – glücklich werden zu wollen.

Prüfen Sie die branchen-typische Elemente wie (kurzfristige) Reisen und Ausschreibungen (Pitches). Nehmen Sie den „Ausbildungsreport 2013“ und hier beispielsweise die „Kochausbildung“ oder gerne das Hotel-Umfeld. Unternehmen können und müssen hier reagieren – oder zukünftig Mitarbeiter z.B. aus China rekrutieren. In anderen Branchen ist dies bereits Realität.
Selten motiviert heute noch Macht oder außerordentliche Bezahlung. Folglich kann auch mit Statussymbolen anders umgegangen werden: Smartphone, Mini-Beamer, Spotify-Abo und Klout-Score-Optimierung? All dies sind sicher Wege und Möglichkeiten, dieses neue Verhalten neu zu bedienen.

Heute gilt es….

„Mitarbeiter abzuholen“! Zum Beispiel mit LEGO SERIOUS PLAY oder Lernreisen, ifa- oder CES-Besuchen oder regelmäßigen „Trend-Foren“.

Heutzutage gilt es….

Daten, beispielsweise mit Visualisierungen und Geschichten aufzubereiten – damit auch jedes Teammitglied die Analysen und Zusammenhänge versteht. Es gilt, Querdenker und Freigeister auszuhalten und natürlich einzusetzen. Schlussendlich muss das Ziel sein, eine veränderungsfreundliche Unternehmenskultur aufzubauen. Dies gilt auch und gerade für Verbände!

– Chief Destruction Officer!
Hohe Grundgeschwindigkeit = sexy + erfolgreich!

Oder anders formuliert:
Wenn ein Team keine Fehler macht – sind Sie zu langsam!

Kunden + Gäste/Teilnehmer:
Dito! = Auswirkungen auf Kommunikation, Visualisierung wie Wegeleitung, Mobilität etc.

 

DIGITAL NORMAL.

„mobile“ ist eine Lebenseinstellung. Echtzeit ist gerade noch schnell genug.

Wir leben in der permanenten Betaversion!

Heute ist jedes Geschäftsmodell ein digitales Geschäftsmodell!

Erarbeiten Sie Ihre digitale Strategie!
Dafür haben Sie Ihren Chief Digital Officer!

Es bedarf neuen Rollen, neuen Jobs:

  • Story Integrator
  • Data Visualizer
  • “Big Data” Embassador
  • Daten-Mehrwert-Spezialist!
  • Was ist mit mit „Karten + Bilder Manager“,…
  • …dem „Digital Event Manager“ und/oder
  • …den „Audience Generation Managern“?

Bauen Sie eine „Daten-Kultur“ auf, z.B. um zeitnah, ganz konkret, die Nutzung von digitalisierten Parkplätzen zu prüfen.

Oder anders gedacht: Was haben diese Endgeräte mit Ihnen zu tun? Anzahl und Art der Steckdosen? Datensicherheit bei neuen Zahlungssystemen? Wie laufen Ihre Kooperationsgespräche mit Facebook und Audi?

Big Data lebt heute schon!

Die TUI steuert heute 30 Mrd. Preise, die Reiseplattform Orbitz hat bei Hotelanfragen via Apple-Geräte etwa 30% mehr verlangt und das Hotel Paris in Las Vegas hat realisiert, dass Zimmer mit Blick auf Brunnenanlagen teurer sein können.

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Mehr zum TRENDBEOBACHTER Mathias Haas unter www.trendbeobachter.de und www.play-serious.org

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