2030: Die neuen MegaCities dieser Welt

Sicherlich hat bereits mindestens jeder zweite von Ihnen eine Megacity – oder wie es im Deutschen korrekt heißt eine Megastadt – besucht. Denn zu diesen zählen Städte wie London, New York, Paris oder Los Angeles. Aber was macht eine Megastadt denn eigentlich aus? Eine Stadt muss zehn Millionen Einwohner oder mehr haben, um sich als Megastadt bezeichnen zu dürfen. Die fünf größten Städte der Welt sind im Jahr 2018: Tokio mit 37,5 Millionen, Delhi mit 28,5 Millionen, Shanghai mit 25,6 Millionen, Sao Paulo und Mexiko-Stadt mit jeweils 21,6 Millionen Bewohnern. Ob man dort leben möchte, ist die andere Frage – aber wie man sieht, tun es ja doch viele Menschen.

 

Asien-Pazifik = MegaCities

 

Nach einer Studie des Unternehmens „Euromonitor International“ zählt im Jahr 2017 die Asien-Pazifik-Region die meisten MegaCities mit 19 von weltweit 33 Städten. China und Indien sind hiermit die regionalen und globalen Führer mit je 6 und 4 Megastädten. Aber laut den Forschern wird die Alterung der Bevölkerung gerade in Ostasien einen signifikanten Einfluss auf diese Städte haben. Die Einwohnerzahlen werden gegenüber anderen aufkommenden MegaCities sinken. Vor allem in Peking und Shanghai wird der Anteil der über 65-jährigen Menschen im Zeitraum von 2017 bis 2030 steigen und durch die sinkenden Geburtenraten in den entwickelnden Ländern weniger Bewohner nachkommen.

 

MegaCities werden afrikanisch

 

Mit diesem Phänomen werden diese Länder und Städte hauptsächlich durch Entwicklungsländer wie Afrika abgelöst. Bereits 2017 lagen 26 der 33 weltweiten Megastädte in Entwicklungsländern. In der Periode von 2017 bis 2030 werden fünf der sechs verbleibenden Megastädte durch Städte aus Entwicklungsländern ersetzt. Hier werden Städte auftauchen wie Bogota in Kolumbien, Chennai in Bangalore, Luanda in Angola, Dar es Salaam in Tansania und die beiden bekannteren Städte Chicago und Bagdad. Die afrikanischen MegaCities werden den wohl größten absoluten Anstieg in dieser Zeitperiode erfahren. Dieser Anstieg ist vor allem der Urbanisierung dieser Länder geschuldet.

 

MegaCity Nummer 1 = Jakarta

Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass Tokio als größte Stadt der Welt durch Jakarta abgelöst wird. Sie rechnen mit einer Einwohnerzahl von 35,6 Millionen. Dies übersteigt momentan nicht die Anzahl der in Tokio lebenden Menschen, aber aufgrund von erwartetem Bevölkerungsrückgang in Tokio und dem Zuwachs von Menschen in Jakarta bis 2030, scheint dies keine Fiktion zu sein. Denn im Gegensatz zu beispielsweise Peking und Shanghai werden lediglich 7,3 Prozent der Menschen in Jakarta über 65 Jahre sein.

 

Allerdings gehen hiermit auch einige Herausforderungen für diese neuen MegaCities mit einher. Denn um Übervölkerung, zunehmender Kriminalität und übermäßigem Verkehr entgegenzuwirken, bedarf es einer Modernisierung der Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum und Arbeit. Bereits 2018 gehörte Jakarta nach dem TomTom Stauindex zu den schlimmsten Städten in Bezug auf Verkehr und Stau. Auch das Haushaltseinkommen wird im Jahr 2030 nur auf Platz 28 im Vergleich zu den anderen 1.220 Städten stehen. Das sind alles keine prickelnden Voraussetzungen für solch eine Stadt. Wie schnell dabei sogenannte Slums entstehen werden und die Schneise zwischen Arm und Reich mal wieder extrem auseinander klaffen wird, wird sich zeigen. Bis 2030 ist zum Glück noch etwas Zeit, hoffen wir die Regierung wird diese Zeit sinnvoll nutzen und die aufkommenden Megastädte gut auf den bevorstehenden Bevölkerungszuwachs vorbereiten.

 

DER TRENDBEOBACHTER, Mathias Haas, wird auf jeden Fall auch an diesem Thema dranbleiben! Der Zukunftsexperte realisiert bei der diesjährigen #Mindsettour nach #China – 5 Wochen China. Und 5 Wochen Cities… auch MegaCities.

 

Jetzt lassen wir uns erstmal überraschen, welche MegaTrends der TRENDBEOBACHTER aus China mitbringen wird.

 

Ja, #MegaTrends, neue #Entwicklungen und neue Strömungen ermöglichen neue #Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen. Mathias Haas und sein Team scannen, bewerten und testen diese neuartigen Möglichkeiten und ordnen sie ein. Der #Redner und #Moderator Haas steht für #Pragmatismus und für individuelle Aufbereitung dieser #Innovationen. Mehr zum Zukunftsexperten Mathias Haas und seinem Team liegt unter www.trendbeobachter.de bereit.

 

Mehr Details und Hintergrundinformationen zur PLAY SERIOUS AKADEMIE warten unter www.play-serious.org, denn genau hier wird der Transfer der Trends entwickelt – mit und für Organisationen aller Art.

0 Kommentare

Kommentar hinterlassen:

An Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.